Kontraindikationen

Kontraindikationen und Ausschlussgründe

Alle Kontraindikationen des SchnarchFrei Systems dienen der Vermeidung der Aspiration d.h. Einbringung in den Atemtrakt (Lunge) und des Verschluckens von Utensilien.

A: unbedingte (absolute) Kontraindikationen:

alle Formen von Schluckstörungen (organische, neurogene)

  • R13.0: Dysphagie mit Beaufsichtigungspflicht während der Nahrungsaufnahme
  • R13.9: nicht näher bezeichnete Dysphagie

Bei den Schluckstörungen liegt eine sensorische und/oder motorische Mangelkontrolle im Rachenraum vor, sodass die Patient:innen den Schluckakt nicht ordnungsgemäß durchführen können und daher oft Nahrungsteile in die Lunge geraten. Daher ist die Anwendung von SchnarchFrei für diese Personengruppe absolut ausgeschlossen!

B: bedingte (relative) Kontraindikationen:

Mit ICD-10-Code
  1. alle neuro-muskulären Erkrankungen, wenn sich deren Symptomatik auf den oropharyngealen Bereich erstreckt und durch sie eine eingeschränkte und beeinträchtigte Motorik oder Sensorik im Mund-Rachen-Raum besteht, sodass es zu einer Schluckstörung (Dysphagie-Gefahr) kommen kann:
  • G52.1: Krankheiten des N. glossopharyngeus [IX. Hirnnerv]
  • G52.3: Krankheiten des N. hypoglossus [XII. Hirnnerv
  • G70-G73 Krankheiten im Bereich der neuromuskulären Synapse und des Muskels
  • G20-G26: Extrapyramidale Krankheiten und Bewegungsstörungen
  • G10-G14 Systematrophien, die vorwiegend das Zentralnervensystem betreffen
  • G80-G83 Zerebrale Lähmung und sonstige Lähmungssyndrome
  • G35-G37 Demyelinisierende Krankheiten des Zentralnervensystems
  • Sonstige degenerative und andere Krankheiten des Nervensystems. G30-G32, G90-G99
  1. Mangelintelligenz, psychisch-intellektuell-kognitive Beeinträchtigung: Gefahr des Mangelverständnisses der Vorgaben und Instruktionen der Übungen, Gefahr der fehlenden (sensomotorischen) Bewusstheit und Eigenkontrolle, mit daraus folgendem Risiko der falschen Durchführung der Übung – und daraus folgender Gefahr von Aspiration und Verschlucken:
  • F71: Mittelgradige Intelligenzminderung
  • F72: Schwere Intelligenzminderung
  • F73: Schwerste Intelligenzminderung
  • F84: Tief greifende Entwicklungsstörungen
  • F20-F29 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen
  • F10: Psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol
  • F11: Psychische und Verhaltensstörungen durch Opioide
  • F12: Psychische und Verhaltensstörungen durch Cannabinoide
  • F13: Psychische und Verhaltensstörungen durch Sedativa oder Hypnotika
  • F16: Psychische und Verhaltensstörungen durch Halluzinogene
  • F19: Psychische und Verhaltensstörungen durch multiplen Substanzgebrauch und Konsum anderer psychotroper Substanzen
  • F00-F09 Demenz und andere organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen
Ohne ICD-10-Code

Einnahme von Medikamenten, die das Bewusstsein, die Wachheit, die kognitive Leistungsfähigkeit, das intellektuelle Verständnis sowie die sinnliche Wahrnehmung trüben.

Es obliegt der Einschätzung des behandelnden Arztes, ob trotz vorliegender Kontraindikation der medizinische Nutzen einer Behandlung durch das SchnarchFrei Syste die Risiken für die jeweilige Patient:in übersteigt. So könnten Patient:innen mit vorhandenen Kontraindikationen von einer verbesserten Schlafqualität und verringerter Tagesmüdigkeit nicht nur bezüglich einer OSAS oder Rhonchopathie profitieren, sondern auch bzgl. der Linderung der jeweiligen Grunderkrankung.

Ausschlussgründe

  • Alle absoluten und relativen Kontraindikationen.

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Jeder kennt jemanden, der schnarcht.
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